Information der Ulmer Ärzteinitiative vom 02.02.2008


Kinderkrebs um Atomkraftwerke

Neue Wortwahl beim Mainzer Kinderkrebsregister

Ulm/Mainz, den 02.02.2008 - Die Ulmer Ärzteinitiative stellt fest, dass seit diesem Wochende auf der Homepage des Mainzer Kinderkrebsregisters www.kinderkrebsregister.de zum Thema Kinderkrebs um Atomkraftwerke offensichtlich eine neue und bessere Kultur der Wortwahl gepflegt wird. Auf der Website des Mainzer Insituts wurden jetzt endlich die extrem diffamierenden Seiten vom Netz genommen, die seit 2001 die Integrität und Korrektheit des Wissenschaftlers Dr. Alfred Körblein massiv in Frage gestellt hatten. Die dabei verwendete Wortwahl, wie z.B. "Texanischer Scharfschütze" war dabei weit unter die Gürtellinie geraten und war rufschädigend gewesen. "Ich freue mich, dass durch unser jahrelanges Engagement, mit Öffentlichkeitsarbeit auf das Thema "Kinderkrebs um Atomkraftwerke" aufmerksam zu machen, nicht nur durch die Ergebnisse der KiKK-Studie 2007 erreicht werden konnten, auch solche weniger spektakulären Verbesserungen in der Wortkultur halte ich für kostbar und für Früchte unserer unermüdlichen Öffentlichkeitsarbeit." - so Reinhold Thiel, Sprecher der Ulmer Ärzteinitiative. "In diesem Sinne danke ich dem derzeitigen Leiter des Mainzer Kinderkrebsregisters -Herrn Dr. Kaatsch - für seine Bereitschaft, diese Diffamierungen zu beenden."

Am 04.02.2008 ist Weltkrebstag 2008

Aus diesem Anlass fordert die IPPNW mehr politisches Engagement und schnellere Konsequenzen aus den erhöhten Kinderkrebsraten in AKW-Nähe. Hier zur PM der IPPNW zu diesem Thema >>> in PDF

 

Reinhold Thiel, Sprecher der Ulmer Ärzteinitiative, Regionalgruppe der IPPNW