Der Film "Die Kinder von Bagdad"

Es leiden die Unschuldigen

Zum Film

"Die Kinder von Bagdad" ist ein Film über die humanitäre Situation der Menschen im Irak des Regisseurs Uwe Sauermann aus dem Jahr 2002. Im Film steht die elende humanitäre Situation der betroffenen Menschen im Irak in den Mittelpunkt. 11 Jahre nach dem Golfkrieg 1991 leidet das Volk im Irak noch immer unter den Folgen zerbombter Infrastruktur, sowie an Mangel von Medikamenten und Nahrung. Noch jetzt liegen etwa 50 Tonnen abgereichertes Uran verstreut im Land und viele Kinder erkranken an Leukämien oder werden missgestaltet geboren. Eine angemessene medizinische Versorgung wird aber durch die jahrelangen Einfuhrbehinderungen des UN-Sicherheitsrates unmöglich gemacht. Lebenswichtige Medikamente werden von der Einfuhr ausgeschlossen. Weitere Folgen der Sanktionen sind Unterernährung und vorher nicht gekannte Mangelkrankheiten. Auch dafür wird die Einfuhr notwendiger Medikamente und Krankenhausgeräte immer wieder behindert. Die Situation ist für die Ärzte vor Ort ein auswegloser Kampf. Nach wie vor herrscht großer Mangel an besonderen Arzneimitteln, die im Irak gebraucht werden und bekannt sind.


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