Projekte und Themen der Ulmer Ärzteinitiative
Atomenergie und Kinderkrebs (Kinderkrebs um Atomkraftwerke)
Es gab seit Jahren schon viele Hinweise, dass schon der Normalbetrieb von Atomkraftwerken Krebs auslösen kann. Wissenschaftliche Forschungen - initiiert von der Ulmer Ärzteinitiative - zeigten 2001 eine signifikant erhöhte Kinderkrebsrate im Nahbereich von Atomkraftwerken.Die öffentliche Auseinandersetzung darüber löste als Folge davon in umfangreiches Forschungsvorhaben zur Ursachenabklärung aus. Das Bundesamt für Strahlenschutz hatte als Reaktion darauf 2003 umfangreiche Fallkontrollstudien mit dem Arbeitstitel "Kinderkrebs um Kernkraftwerke" (KiKK) in Auftrag gegeben. Die im Dezember 2007 veröffentlichten Ergebnisse bewiesen eindeutig in AKW-Umgebung eine um 60% erhöhte Krebsrate und ein um 120% erhöhtes Leukämierisiko bei Kindern, die in der Nähe von Atomkraftwerken wohnen.
Atomenergie und Müll
Wir unterstützen den Kampf gegen Deutschlands grösstes Atommüll-Lager am Standort des AKW Gundremmingen. Wir arbeiten dabei eng zusammen mit dem Verein FORUM Gemeinsam gegen das Zwischenlager und für eine verantwortbare Energiepolitik und helfen dort mit, eine Atommüll-Verfassungsklage in Karlsruhe durchzuführen.
- U.a. pflegen und sponsoren wir dafür die Homepage des Verein FORUM www.atommuell-lager.de
- Mehr darüber >>>
Atomenergie und Sicherheit
Für eine Gedankensammlung zu diesem Thema haben wir eine eigene Website eingerichtet. Z.B. Was passiert, wenn ein Jumbo in ein Zwischenlager fliegt..... u.v.m. ....
- Mehr darüber bei: www.atom-secur.de
Atomenergie - Themen
Weiter Anregungen zu Atomthemen haben wir hier zusammengestellt:
Atomkraftwerk Gundremmingen
Nur 30 Kilometer vom dicht besiedelten Großraum Ulm/Neu-Ulm entfernt wird Deutschlands größtes Atomkraftwerk betrieben.
Famulieren & Engagieren
Als IPPNW- Ärzte in sozialer Verantwortung unterstützen wir das Projekt Famulieren & Engagieren für Medizin-Studenten
Friedens-Politik
Als friedenspolitisch engagierte Ärzte arbeiten wir regional in enger Zusammenarbeit mit dem Friedensnetzwerk Ulm. Unter anderem:.
- pflegen und sponsoren wir die Homepage des Friedensnetzwerk Ulm www.friedensnetzwerk-ulm.de
- pflegen und sponsoren wir die Milchstraße für den Frieden >>> www.friedensnetzwerk-ulm.de
- pflegen und sponsoren wir die Homepage der Jugend für Frieden Ulm >>> www.friedensnetzwerk-ulm.de
- pflegen und sponsoren wir die Homepage des Ulmer Deserteurs-Denkmal >>> www.friedensdenkmal-ulm.de
- initiierten und unterstützen wir die PACE-Fahnen-Aktion www.friedensfahnen.de
- errichteten wir in Ulm den PACE-Zaun für den Frieden >>>> www.friedensnetzwerk-ulm.de
- unterstützen wir die Kinderhilfe Irak der IPPNW
IPPNW - Mitgliederversamlung 2004
Die Ulmer Ärzteinitiative war 2004 Gastgeber der jährlichen IPPNW-Mitgliederversammlung
Katastrophenschutz um Atomkraftwerke
Bei einem atomaren Unfall mit radioktiver Freisetzung in einem Atomkraftwerk werden wir Ärzte Euch nicht wirklich helfen können. Wir versuchen aber dafür ein kritischen Bewußtsein zu schaffen.
Katastrophe von Tschernobyl
Die Auswirkungen der Katastropeh von Tschernobyl geht uns alle an. Auch wir können (schon morgen) Opfer einer ähnlichen Atom-Katatstrophe werden.
Tausend Grad Celsius
Was wäre, wenn eine Atombombe über dem Großraum Ulm gezündet würde. Die Ulmer Ärzteinitiative versuchte schon 1983 in den Zeiten des kalten Krieges dem damaligen Aufrüstungswahn einen Spiegel vorzuhalten - mit der Erkenntnis: "Wir Ärzte werden Euch nicht helfen können"