Kinderkrebs um Atomkraftwerke

Schon seit 1992 weist die IPPNW in ihren Schriften auf erhöhte Kinderkrebsraten in der Umgebung von Atomkraftwerken hin. Die Kinderkrebsrate im Nahbereich von Atomkraftwerken ist erhöht. Signifikant nachweisbar war 2001 eine erhöhte Erkrankungsrate von Kleinkindern im Nahbereich der drei bayerischen Atomkraftwerke. Das Atomkraftwerk Gundremmingen zeigte dabei die höchste Rate mit 38%. Nach einer breit angelegten Pressekampagne der IPPNW und der Ulmer Ärzteinitiative im Jahr 2001 hat das Bundesamt für Strahlenschutz zunächst diese Ergebnisse offiziell anerkannt und als Folge davon 2003 große Fall-Kontrollstudien mit dem Arbeitstitel "Kinderkrebs um Kernkraftwerke" (KIKK) zur Abklärung der besorgniserregenden Befunde in Auftrag gegeben.

Die Ergebnisse der "KiKK-Studie", die im Dezember 2007 veröffentlicht wurden, beweisen, dass Kinder, die näher an einem AKW wohnen schneller an Kinderkrebs und Leukämie erkranken, als Kinder, die weiter von einem AKW entfernt wohnen.

Weitere aktuelle Informationen, Hintergrundinfos, Mitmachaktion und Online-Unterschriften auf www.ippnw.de >>> http://www.ippnw.de/atomenergie/atom_gesundheit/index.html?expand=2497


Bundestags-Petition zur Verbesserung des Strahlenschutzes

Der Deutsche Bundestag möge beschließen, den Strahlenschutz für den Bürger zu verbessern und das dafür bisher verwendete Rechenmodell "Reference Man" durch die strahlensensiblere Variante "Reference Embryo" zu ersetzen. Hier zum vollständigen Petitionstext >>> www.ippnw.de/aktiv-werden/kampagnen/artikel/aaa90fdfe1/fuer-einen-besseren-strahlenschutz.html

Auch Sie können die Petition unterstützen mit einer einfachen Online-Unterschrift bei IPPNW >>> www.ippnw.de/aktiv-werden/kampagnen/petition-fuer-einen-besseren-strahlenschutz.html


 

Informationsbroschüren

Die Broschüre "Atomkraftwerke machen Kinder krank" und das 2009 aktualisierte Faltblatt IPPNWaktuell "Kinderkrebs um Atomkraftwerke geben gute, fundierte, aber verständliche Antworten auf viele Fragen zur aktuellen Kinderkrebsstudie.

Mehr Infos und als Print zu bestellen im Webshop der IPPNW >>> http://shop.ippnw.de/


Reference Embryo

30.04.09 Verständliche Erklärung jetzt auch mit Ton

Interview im Radio Dreyeckland: IPPNW-Kinderarzt Dr. Winfrid Eisenberg erläutert verständlich, warum die IPPNW eine Verbesserung des Strahlenschutzes und die Einführung eines Reference Embryos verlangt.

http://www.rdl.de/images/stories/audio_mp3/20090430-atomkraftwer-05975.mp

 


27.02.09 - Kinderkrebs-Fachgespräch der Strahlenschutzkommission (SSK) am 26.2.09 in Bonn

Beim Fachgespräch, das die SSK am 26.2.09 anlässlich Ihrer Veröffentlichung der wissenschftlichen Begründung zur Bewertung der epidemiologischen Studie in der Umgebung von Kernkraftwerken (KiKK-Studie) geführt hatte, sind von der Kommission die besorgniserregenden KiKK-Studienergebnisse bestätigt worden: Je näher ein Kleinkind an einem bundesdeutschen Atomkraftwerk wohnt, desto größer ist die Gefahr für das Kind, an Krebs und Leukämie zu erkranken. Diese Aussage der KiKK-Studie gilt auch in der Beurteilung der Strahlenschutzkommission als wissenschaftlich bewiesen und als ausreichend plausibel untermauert. mehr >>>

Mehr zum Thema in der aktuellen Hintergrundinformation: IPPNW-Stellungnahme zum SSK-Fachgespräch von Reinhold Thiel in PDF >>>


18.02.09 - Die alten Zöpfe der Strahlenschutzverordnung abschneiden

Anlässlich der Vorstellung der Beratungsergebnisse der Strahlenschutzkommission (SSK) zur Kinderkrebs-Studie ("KiKK-Studie") am 26. Februar 2009 in Bonn fordert die atomkritische Ärzteorganisation IPPNW, die Berechnungsgrundlagen der Strahlenschutzverordnung dem aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnisstand anzupassen. Dabei muss die erhöhte Strahlensensibilität von noch ungeborenen Kindern und von Kleinkindern berücksichtigt werden. Am meisten gefährdet sind die Embryonen in den drei ersten Schwangerschaftsmonaten.

Mehr zum Thema in der aktuellen Hintergrundinformation: IPPNW-Stellungnahme zum SSK-Fachgespräch von Reinhold Thiel in PDF >>>


02.10.08 - Was wollen Bundesumweltministerium und die Strahlenschutzkommission verheimlichen?

Schon seit Wochen liegen dem Bundesumweltministerium (BMU) die Bewertung der Strahlenschutzkommission (SSK) zur Studie "Kinderkrebs um Kernkraftwerke (KiKK-Studie)" vor, ohne dass damit die Öffentlichkeit informiert wird. Eie über 140-seitige SSK-Stellungnahme wird bis heute konsequent von der Öffentlichkeit abgeschirmt - weiter>>>


21.08.08 - Jahresbericht des Bundesamtes für Strahlenschutz 2007

Nach Wissen der Ulmer Ärzteinitiative hat die beharrliche Informationsarbeit der IPPNW das erste Mal seinen Niederschlag in einem Jahresbericht des Bundesamtes für Strahlenschutz (BfS) gefunden. Mehr>>>


12.04.08 - Start der Mitmachaktion: "Briefe an Umweltminister Gabriel"

Die Ulmer Ärzteinitiative, Regionalgruppe der IPPNW startet am 12.04.08 mit Hilfe der aktuellen IPPNW-Informationsschrift IPPNWaktuell die Mitmachaktion: "Briefe an Umweltminister Gabriel". Das Infoblatt ist in enger Zusammenarbeit von IPPNW und Ulmer Ärzteinitiative entstanden und informiert auf 3 Seiten differenziert, aber mit kritischen Standpunkten über das Problem der gehäuften Krebs- und Leukämie-Erkrankungen in der Umgebung von Atomkraftwerken und ruft auf der 4. Seite zu der Mitmachaktion auf. Mehr >>>>


06.04.08 - Gundremminger Appell

Am 06.04.08 kam es in Deutschland an allen 16 AKW-Standorten zu Mahnwachen und Kundgebungen zum Thema Kinderkrebs um Atomkraftwerke. Mit dem Gundremminger Appell vom 06.04.08 wollen wir versuchen, eine sachliche, aber kritische öffentliche Diskussion zu diesem Thema anzuregen. mehr >>>


24.02.08 - Bei der radioaktiven Niedrigstrahlung tappt die Strahlenschutzkommission im Dunkeln

Die Grenzwerte der bundesdeutschen Strahlenschutzverordnung basieren auf höchst unsicheren Modellen über die Ausbreitung der Abluft aus den Kaminen der Atomkraftwerke. Diese Tatsache bekommt gerade im Licht der Ergebnisse der im Dezember veröffentlichten Kinderkrebsstudie eine besondere Bedeutung. In der vom Mainzer Kinderkrebsregister und von Bundesamt für Strahlenschutz veröffentlichten Studie "Kinderkrebs im Umkreis von Kernkraftwerken" (KiKK-Studie) war ein signifikante Erhöhung des Krebs- und Leukämierisikos festgestellt worden, je näher ein Kleinkind in der Nähe der 16 bundesdeutschen Atomreaktoren wohnt. Darauf angesprochen, äusserte sich der Leiter der bundesdeutschen Strahlenschutzkommission Herr Wolfgang-Ulrich Müller im aktuell erschienenen Greenpeace-Magazin 2.08: "Im Bereich der Niedrigstrahlung tappen wir tatsächlich etwas im Dunkeln." mehr>>>


11.02.08 - Dosisargument der Bundesregierung wissenschaftlich nicht haltbar

Ärzteorganisation IPPNW widerspricht Argumentation der Bundesregierung, dass die Strahlenbelastung der Bevölkerung um mindestens das 1.000-fache höher sein müsse, um den beobachteten Anstieg des Krebsrisikos erklären zu können. >>> in PDF


04.02.08 - Weltkrebstag 2008

Die IPPNW fordert anlässlich des Weltkrebstages 2008 mehr politisches Engagement und schnellere Konsequenzen aus den erhöhten Kinderkrebsraten in AKW-Nähe >>> in PDF


02.02.08 - Neue Wortwahl beim Mainzer Kinderkrebsregister

Die Ulmer Ärzteinitiative stellt fest, dass auf der Homepage des Mainzer Kinderkrebsregisters diffamierende Seiten entfernt worden waren. mehr >>>


11.01.08 - KIKK-Studie 2007 - Wir IPPNW - Ärzte warnen - Übersichtsaufsatz der Ulmer Ärzteinitiative


Am 19.12.07 - "Es ist jetzt Zeit zu handeln - Der Schutz der Bürger muss Chefsache werden. - IPPNW-Pressekonferenz in Berlin


13. 12.07 - Pressemeldung anlässlich der "Aktuellen Stunde" im Deutschen Bundestag, am 12.12.07 und im Bayerischen Landtag in PDF >>>>


09.12.07 - In AKW-Umgebung gibt es eine um 60% erhöhte Krebsrate und ein um 120% erhöhtes Leukämierisiko für Kleinkinder.

Die Studie des Mainzer Kinderkrebsregisters vom Dezember 2007 (KiKK-Studie) bestätigt das jahrelange Engagement der IPPNW und der Ulmer Ärzteinitiative, allerding mit erschreckender Deutlichkeit.


Hier zu Links, Presse- und Medien-Übersicht Dezember 2007


03.12.07 - 10-jähriges Engagement der IPPNW und der Ulmer Ärzteinitiative zum Thema "Kinderkrebs um Atomkraftwerke


23.07.07 - Eine umfangreiche und weltweite Meta-Analyse von Baker et.al. (USA) liefert weitere Beweise zur Strahlen-Gefährdung durch AKW-Betrieb.

Damit wird die Ulmer Ärzteinitiative wird in ihrem jahrelangen Engagement, auf saubere Forschungen zu bestehen, weiter bestätigt. >>>


19.03.03 - Erfolg der Protestaktionen von 2001

Die Öffentlichkeitskampagne der IPPNW aus dem Jahr 2001 mit über 10.000 Protestbriefen hat Spuren hinterlassen und ein neues wissenschaftliches Forschungsvorhaben hervorgerufen. mehr >>>


04.02.03 - FR-Kolummne - Im Blickpunkt: "Neue Krebsstudie in alten Händen"

Am 04.02.03 veröffentlichte die Frankfurter Rundschau in Ihrer Kolummne "Im Blickpunkt" eine aktuelle Zusammenfassung der Auseinandersetzung um die erhöhten Kinderkrebsraten in der Umgebung von Atomkraftwerken mit dem Titel "Neue Krebs-Studie in alten Händen". mehr>>>


2002 - Überblick über weitere internationale und nationale Studien - von Reinhold Thiel

Nach einer Darstellung der aktuellen Auseinandersetzungen um die Ergebnisse der Koerblein-Studie 2001, die erhoehte Kinderkrebsraten in der Umgebung bayerischer Kernkraftwerke nachweist, wird ein Überblick weiterer internationaler und nationaler Untersuchungen zum Thema Kinderkrebs um Atomkraftwerke gegeben. - mehr>>>


Weitere Links zum Thema Kinderkrebs um Atomkraftwerke